Der Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen trauert um Theodor Österreicher

Der Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen trauert um seinen langjährigen Direktor Kommerzialrat Theodor Österreicher. Neben seiner Mitwirkung an Wohnungseigentumsgesetz (WEG) und Mietrechtsgesetz(MRG) wird er vor allem als Doyen des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes (WGG) in Erinnerung bleiben. Mit der Entwicklung des EVBs hat er maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des gemeinnützigen Sektors beigetragen, „Kaum jemand hat in den gemeinnützigen Wohnbau in Österreich derart geprägt wir Theodor Österreicher. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen der größten Mitstreiter, sondern auch einen echten Freund“, so Verbandsobmann Karl Wurm.

Theodor Österreicher war nach seiner Tätigkeit beim Magistrat Wien (Abteilung Wohnbauförderung/ Wohnungsverbesserung) von 1982 bis 2016 Direktor des Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband. Er war Mitglied des Zentralausschusses der genossenschaftlichen Revisionsverbände, Mitglied in diversen Forschungsinstitutionen, Berater in Wohnrechtsangelegenheiten für mehrere Ministerien sowie Mitherausgeber der „Wohnrechtlichen Blätter“. Sein wirken wurde auch mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Die Stärkung der Gemeinnützigen und ihre Positionierung bei den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft war seine Lebensaufgaben. „Wir verlieren mit Theodor Österreicher einen Mann, der für die Gemeinnützigkeit gelebt hat und diese mit seinem unermüdlichen Einsatz über Jahrzehnte weiterentwickelt hat“, so Verbandsdirektor Alois Feichtinger abschließend.