Struktur des Verbandes

Alle gemeinnützigen Bauvereinigungen sind in einem Dachverband, dem Österreichischen Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband, zusammengefasst.

Der Verband fungiert einerseits als genossenschaftlicher Revisionsverband und andererseits als Interessensvertretung seiner 191 Mitglieder.

In allen Bundesländern bestehen GBV-Landesgruppen, die regionale Anlaufstellen des Verbandes darstellen.

Als Generalversammlung fungiert der einmal jährlich abgehaltene “Verbandstag”, der sich aus den Delegierten aller Mitgliedsunternehmen zusammensetzt. Diese wählen alle drei Jahre die ehrenamtlichen Verbandsorgane: den Verbandsvorstand (Verbandsobmann und Verbandsobmann-Stellvertreter sowie zwei weitere Mitglieder) und den Verbands-Aufsichtsrat (mit 12 Mitgliedern).

Die Landesgruppen entsenden insgesamt 53 Mitglieder in die Delegiertenversammlung, die den Revisions-Vorstand wählt. Der Delegiertenversammlung obliegt u.a. die Beratung des Verbandsvorstand in Fragen der Interessensvertretung, die Kommunikation zwischen den Landesgruppen und Verbandsorganen und die Erstellung des Wahlvorschlages für den Verbandsvorstand und Verbandsaufsichtsrat.

Der Verbandsvorstand vollzieht die Interessensvertretung, in bedeutsamen Fragen in Abstimmung mit der Delegiertenversammlung.
Die Abwicklung der laufenden Geschäfte obliegt dem hauptberuflichen Verbandsdirektor.
Der Verbandsaufsichtsrat ist für die Kontrolle zuständig.

Die Kosten des Prüfungsdienstes werden durch Prüfungsgebühren gedeckt, die sich - ähnlich wie bei privaten Wirtschaftsprüfern - aus Bilanzsumme und Prüfungsdauer ergeben.
Für seine sonstigen Aufgaben hebt der Verband Mitgliedsbeiträge ein.
Der Mitgliedsbeitrag richtet sich nach der Anzahl der Wohnungen, die von den jeweiligen Mitgliedsunternehmen verwaltet werden.
Zusätzlich werden leistungsbezogene Kostenersätze für Schulung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit eingehoben.